|
Die Schiedsrichter des SVE Heessen |
|
von links: Jürgen Hildensperger, Julian Brandt, Uwe Konsemälker, Tobias Lose, Karl-Heinz Hölscher, Muhammed Harsit, Deniz Hoppe, Ertan-Tugay Yavuz, Mathias Welzel es fehlen Stefan Dezort, Krampe Yasin und Peske Christian |
| Jürgen Hildensperger | Bernd Schleimer |
Deniz Hoppe |
Tobias Lohse | Ertan-Tugay Yavus |
| Uwe Konsemüller | Julian Brandt | Karl-Heinz Hölscher |
Mathias Welzel |
Muhammed Harsit |
|
Ein Fußballschiedsrichter kontrolliert die Einhaltung der Fußballregeln.
Dazu
darf er Spielstrafen und
Disziplinarstrafen verhängen. Unter
Spielstrafen versteht man Freistöße
und Strafstöße. Man unterscheidet
den indirekten
Freistoß und den direkten
Freistoß sowie dessen Sonderform als
Strafstoß (besser bekannt als
Elfmeter). Bei den
Disziplinarstrafen (veraltet:
persönlichen Strafen) unterscheidet
man die Verwarnung (angezeigt durch
die Gelbe
Karte), den Feldverweis wegen
eines verwarnungswürdigen Verhaltens
bzw. Vergehens
Die genauen Aufgaben des Schiedsrichters sind in den Fußballregeln festgelegt. Viele Spiele, insbesondere in den höheren Spielklassen, werden durch ein Schiedsrichterteam geleitet. Dabei wird der Schiedsrichter durch zwei Schiedsrichterassistenten unterstützt, die ihm bei der Spielleitung helfen, indem sie mit der Fahne anzeigen, wenn Vergehen (Fouls) im Rücken des Schiedsrichters vorliegen oder der Schiedsrichter ein Vergehen z. B. wegen einer ungünstigeren Positionierung zum Geschehen nicht erkennen konnte, Spieler in Abseitsstellungen stehen, der Ball das Feld verlassen (Abstoß/Eckstoß, Einwurf) oder die Torlinie überschritten (Tor) hat. Ab welcher Spielklasse Schiedsrichterassistenten eingesetzt werden, bestimmt der jeweilige Kreis-, Bezirks- oder Landesverband für seinen Bereich, in der Regel orientiert an der Anzahl vorhandener qualifizierter Schiedsrichter. Teilweise werden schon Spiele der Kreisliga mit Teams besetzt, andernorts erst ab der Landesliga. Gerade in den unteren Spielklassen werden häufig Jungschiedsrichter (unter 18, in einigen Verbänden auch unter 16 Jahren) als Schiedsrichterassistenten eingesetzt, damit sie Erfahrungen für spätere eigene Spielleitungen sammeln können. Im Profifußball gibt es zudem den Vierten Offiziellen, der dem ersten Schiedsrichterassistenten Aufgaben abnimmt, Auswechslungen kontrolliert, die vom Schiedsrichter festgelegte Nachspielzeit anzeigt oder auch das Umfeld zu überwacht (Verhalten der Fußballtrainer, der Auswechselspieler und der Offiziellen und Platzordner). |
nach
einer bereits erfolgten Verwarnung
(die Gelb-Rote
Karte), welche üblicherweise
bis auf Regelungen in einigen
Landesverbänden und in der
Bundesliga
von einer automatischen Sperre im
folgenden Meisterschaftsspiel keine
weiteren Sanktionen nach sich zieht
sowie den Feldverweis (die
Rote Karte),
welcher regelmäßig weitere Strafen
(Sperre und/oder Geldstrafe) nach
sich zieht. Bei Jugendfußballspielen
gibt es in einigen Verbänden anstatt
der Gelb-Roten Karte den Feldverweis
auf Zeit (Zeitstrafe). Beim
Hallenfußball
kann es (verbandsabhängig) sowohl
die Gelb-Rote Karte als auch die
Zeitstrafe geben. Hier wird nach
einem weiteren verwarnungswürdigen
Verhalten sofort der Feldverweis
ausgesprochen. Die
Disziplinarstrafen können sich gegen
Spieler, Auswechselspieler oder
ausgewechselte Spieler richten und
können mit Betreten des Spielfeldes
durch den Schiedsrichter bis zum
Verlassen des Platzes nach Spielende
erteilt werden.